1940 IN EUROPA
DIE BIS DAHIN ERFOLGREICHSTE RETTUNGSAKTION IN DER WELTGESCHICHTE.

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IMPRESSUM

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von Anton Wilke am medien colleg rostock produziert.

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HILFE

Legende der Zeichen/Flächen

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DUNKIRK (FRANKREICH)

Im Frühjahr 1940, wurde Dünkirchen bei Operation Dynamo als letzten Zufluchtspunkt auf dem Festland genutz, da sie von den Deutschen Armeen immer weiter in Richtung Ärmelkanal gedrängt wurden. Dort warteten 400 tausend Soldaten, um von dort von Schiffen zurück nach England zu gelangen. Die Soldaten standen in Reihen senkrecht zu Wassergrenze am Strand, um eine kleinere Angriffsfläche für die deutschen Sturzkampfflugzeuge zu bilden. Während die Kriegsschiffe der Royal Navy und andere kleinere Fähren versuchten die Soldaten an Bord zu bringen mussten sie sich auch gleichzeitig irgendwie gegen die deutsche Luftwaffe wehren. Oft wurden Schiffe getroffen und sanken, samt Mannschaft und Soldaten an Bord.

Haben die Soldaten auf den Kriegsschiffen, das Trommelfeuer der Luftwaffe überstanden und konnten in Sicherheit gebracht werden, landeten sie in Dover (England) an.

Soldaten in Dünkirchen Soldaten in Dünkirchen.
Quelle: http://media.iwm.org.uk/iwm/mediaLib//14/media-14087/large.jpg
Soldaten auf einem Kriegsschiff der Royal Navy. Die Soldaten auf einem Kriegsschiff der Royal Navy.
Quelle: http://media.iwm.org.uk/iwm/mediaLib//40/media-40126/large.jpg
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DOVER (ENGLAND)

1940 spielte Dover eine wichtige Rolle. Es war der Ort an dem Winston Churchill und Vice Vize-Admiral Sir Bertram Ramsay die Operation Dynamo planten und koordinierten. Für die Rettung der Soldaten wurden kleinere, schnellere Wasserfahrzeuge benötigt, mit denen man die Soldaten tiefer ins Gewässer bewegt und und auf die dort wartenden Kriegsschiffe bringt. Schließlich kam es dazu, dass Vice-Admiral Bertram Ramsay alle verfügbaren Wasserfahrzeuge - insgesamt 900 - zur Evakuierung der Truppen aus Dünkirchen einsetzte. Selbst Fischkutter und Rettungsboote kamen dabei zum Einsatz. Obwohl der größte Teil der Soldaten mit Kriegsschiffen evakuiert wurde, sprach man in Großbritannien später vom Miracle of the Little Ships, dem Wunder der kleinen Schiffe.

Winston Churchill und Vice Admiral Sir Bertram Ramsay. Winston Churchill und Vice Admiral Sir Bertram Ramsay.
Quelle: http://media.iwm.org.uk/iwm/mediaLib//38/media-38475/large.jpg
Luftaufnahme des Dovercastle. Luftaufnahmen des Dovercastle.
Quelle: http://www.hoffmann-jahn.de/dover-castle/
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STURZKAMPFFLUGZEUG - JUNKERS JU 87

Sturzkampfflugzeuge (allg. Stukas) wurden im Zweitenweltkrieg massiv eingesetzt und so die Junkers Ju 87 zum bekanntesten Flugzeug des Typs wurde.
Bei einer Höhe von etwa 1000 Metern stürzt sich das Flugzeug im Winkel von 70° bis 90° auf das Zielobjekt nieder und wirft dabei seine Bombe ab. Durch die steillage des Flugzeugs wird die Trefferquote beim Abwurf der Bombe vergelichsweise erhöht, später wurden flachere Sturzflüge durch den Einsatz von verbesserten Zieleinrichtungen durchgeführt. Nach Abwurf der Bombe wurde ein Steilflug eingeleitet:

Darstellung eines Angriffs einer Stuka Darstellung eines Bombenabwurfs
Quelle: Wikipedia/public domain

BOMBENABWURF EINES STURZKAMPFFLUGZEUGS

Windeffekt Windeffekt
Bombe eines Stukas
Sturzkampfflugzeug Rotor der Stuka
Schüsse Schüsse
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1940

10. MAI 1940

Die britische und französische Armee im Westen, warteten auf einen Befehl zum Vorstoß.

Am 10. Mai 1940 befahl Adolf Hitler den Westfeldzug um Frankreich,
Belgien, Luxemburg und die Niederlande einzunehmen. Er schickte zwei Armeen: Heeresgruppe A und
Heeresgruppe B.

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20. MAI 1940

Churchill zieht eine eine Kapitula-
tion in Betracht, allerdings stand für ihn fest, dass dies ein unverträglicher Verlust für England wäre.
Es waren sehr viele und sehr gut ausgebildete Soldaten stationiert gewesen, die gegen zwei Heere keine Chance hätten.

In Dover klügelten Winston Churchill und Vice Admiral Sir Bertram Ramsay eine möglichkeit die Soldaten aus Frankreich zu evakuieren, die sogenannte Operation Dynamo.

> Deutsche Truppenbewegung

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23. MAI 1940

Die Deutschen Heeresgruppen schreiten mit hoher Geschwindigkeit vor. Ein Teil der Heeresgruppe hatte sich nach südwesten bewegt, dort hatte sich eine Defensive der Franzosen gebildet.

Der Vorstoß des anderen Teils der Heeresgruppe A verlangsamte sich allerdings.

> Deutsche Truppenbewegung

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24. MAI 1940

Unerwarteter Weise gab Hitler seinen Heeresgruppen im Westen einen Haltebefehl. Die Gründe für diesen Haltebefehl konnten bis heute nicht bis ins Letzte geklärt werden.

Den Haltebefehl nutzten die britischen und französischen Soldaten um Verteidigungen anzulegen und ihren Rückweg vorzubereiten.

> Deutsche Truppenbewegung

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26. MAI 1940

An diesem Tag wurde der Haltbefehl aufgehoben, die Heeresgruppen sollten wieder vortoßen. Da es 16 Stunden benötigten sie um die Marschbereitschaft ihrer Panzer wiederherzustellen.

Die Heeresgruppe A schneidete den Briten und Franzosen den Weg zu den französischen Alliierten im Süden den Weg ab. Daher konnten sie nur noch an die Küste im Nordwesten - Nach Dünkirchen.

> Deutsche Truppenbewegung

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28. MAI 1940

Dunkirk umzingelt, versuchten die deutschen Armeen durch die, von den britischen und französischen Soldaten errichteten, Barrikaden, zu dringen. In der Stadt wurde alles beschossen, was sich bewegte. In den Straßen Dünkirchens standen Panzer still, aber angriffsbereit.

Aus dem Süden kamen die Soldaten der Heeresgruppe B, sie hatten die Städte der Niederlande und Belgiens eingenommen, nachdem auch die Belgier kapitulierten.

Zu diesem Zeitpunt wurden auf brittischer Seite 25.473 Soldaten evakuiert.

> Deutsche Truppenbewegung

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30. MAI 1940

Durch anhaltend schlechten Wetter gab es keine Luftangriffe auf die Küste in Dunkirk. Die Deutschen Soldaten kamen gegen die organisierte Verteidigung nur ser langsam voran. Am 30. Mai wurden insgesamt 101.133 Mann abtransportiert.

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1. JUNI 1940

Sonniges Wetter ließ Angriffe der Luftwaffe zu. Die Royal Navy verlor an diesem Tag vier Zerstörer und zehn weitere große Schiffe, konnten aber dennoch 78.620 Soldaten retten.

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4. JUNI 1940

Der Letzte Tag: Major-Genral Harold Alexander vergewissert sich beim Strand von Dünkirchen von einem Motorboot aus, dass niemand am Strand zurückgelassen wurde, bevor er auf das letzte Schiff nach Großbritannien besteigt.

Bis zum 4. Juni wurden insgesamt 338.226 Männer evakuiert, davon 110.000 Franzosen. Etwa 40.000 Mann konnten nicht mehr gerettet werden.

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SCHIFFSROUTEN

Die Kriegschiffe und Fähren, die die Soldaten in ihr Heimatland zurück brachten, hatten keinen leichten Weg. In der Luft lauerten die Sturzkampfflugzeuge, die zwar häfiger an der französischen Küste flogen, allerdings dort auch gute Möglichkeiten zum Angriff hatten.

Sind die Schiffe allerdings zu weit von ihrer Route abgekommen, wurde sie von einer Seemine getroffen und sind gesunken.

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ERGEBNISSE

Bis zum 4. Juni waren insgesamt 338.226 alliierte Soldaten – davon 110.000 Franzosen – nach England gebracht worden. Etwa 40.000 Mann konnten dagegen nicht mehr evakuiert werden.

Da das Expeditionskorps ausschließlich aus gut ausgebildeten Berufssoldaten bestand, war klar, dass man so viele Männer wie möglich retten musste, sonst wäre der Krieg sofort verloren. Operation Dynamo schuf also die notwendige Grundlage für die spätere Reorganisation der britischen Armee. Aus diesem Grund wurde die erfolgreiche Evakuierung der Soldaten – ungeachtet ihrer Niederlage in Nordfrankreich – im Bewusstsein der britischen Bevölkerung als großer moralischer Sieg gewertet. Es entstand der Mythos Dünkirchen, der den britischen Durchhaltewillen stärkte.

Die geretteten Soldaten in Dover. Die geretteten Soldaten in Dover.
Quelle: http://media.iwm.org.uk/iwm/mediaLib//226/media-226008/large.jpg
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VERFILMUNGEN

Dunkirk Filmplakat.

Dunkirk 2017

Der Film Dunkirk, vom Regisseur Christopher Nolan, aus dem Jahr 2017 handelt von der Operation Dynamo, im Jahre 1940.

Dunkirk Filmplakat.

Die dunkelste Stunde

2017 kam Die dunkelste Stunde von Joe Wright in die Kinos. Der Film spielt im Jahr 1940 und thematisiert den politischen Hintergrund von Operation Dynamo und wie Winston Churchill diesen Plan durchsetzte.

Dunkirk Filmplakat.

Dünkirchen (1958)

Dünkirchen (1958) ist ein britischer Kriegsfilm von Leslie Norman, welcher auch von der Evakuierung von Briten und Franzosen in Dünkirchen erzählt.

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